
Die Zertifizierung von Sonnenstudios kostet Geld, viel Mühe und die Anzahl der Betreiber, die in Deutschland das Siegel „Geprüftes Sonnenstudio“ erworben haben, ist immer noch zu gering. Oft wird behauptet, die Zertifizierung würde marketingtechnisch nicht das bringen, was versprochen wird. Wir haben einfach mal bei einigen Betreibern zertifizierter Studios – mit völlig unterschiedlichen Geschäftsmodellen – nachgefragt, welche Möglichkeiten eine Zertifizierung tatsächlich eröffnet und wie man sie nutzen kann.
Lesen Sie hier, warum es sich tatsächlich lohnt, Sonnenstudios zertifizieren zu lassen.
Vom 2. bis zum 15. Oktober 2007 führte die Hochschule der Medien in Stuttgart eine Befragung unter den zertifizierten Sonnenstudios in Deutschland durch. Im Wesentlichen ging es darum, verlässliche Daten über ihre Zufriedenheit und ihre Erfahrungen mit der Zertifizierung zu bekommen.
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Die Besonnungsbranche hat leider zu lange versäumt, die guten Eigenschaften ihrer Dienstleistung angemessen zu kommunizieren. Das öffentliche Bild der künstlichen Besonnung ist von Vorurteilen geprägt. Dieses in weiten Teilen negative Image kann durch qualifizierte Beratung der Kunden im Studio korrigiert werden und die Besonnungsbranche könnte sich als Teil des zweiten Gesundheitsmarktes etablieren. Dr. Norbert Schmid-Keiner erklärt, worauf es ankommt.

Die Hersteller von Solarkosmetik haben Produkte mit Lichtschutzfaktor schon seit einigen Jahren in ihrem Produktportfolio. Klar, warum soll man auch den großen Endverbrauchermarken so einfach dieses Marktsegment überlassen, wenn man schon über das entsprechende Know-how verfügt? Das Gleiche könnte für den Verkauf in Sonnenstudios gelten. Warum nicht das Angebot an Solarkosmetik mit Lichtschutzprodukten kombinieren und den Kunden einen Zusatznutzen bieten? Der nächste Sommer kommt bestimmt.
Hier geht's zur TAN*BIZ-Marktübersicht "professionelle Lotions mit Lichtschutzfaktor"